Ende Mai nahm Maik Angermann wieder mit der ASW 20 VM (Victor Mike) an der jährlich stattfindenden Canitzer Streckenflugwoche teil. Dieses mal mit reparierter Wassertanks und aufgearbeiter Lackoberfläche. Einst als kleiner Wettbewerb mit Fluglager-Charme ist die Streckenflugwoche zu einem sehr beliebten Wettkampf in Sachsen aufgestiegen, bei deren Anmeldung bereits im vergangenen Oktober alle Teilnehmerplätze in wenigen Minuten vergeben waren. Die wenigsten Teilnehmer stammen dabei aus den benachbarten Umland. Auf Grund der hohen Teilnehmerzahl wurden die Flieger mit großen Index in die 15m Standard und gemischte Klasse geteilt. Hoch werden die Ziele gesteckt und die Aufgaben mutig deklariert. Man darf also sagen, wer nicht außenlandet ist ist gut geflogen.

Das Wetter spielte gar nicht mehr mit.

Ausgeschrieben wurde ein AAT-Strecke Canitz-Doberlug - Zwickau-Canitz. Gegen den Wind vor war der erste Schenkel machbar. Der Rückweg führte am Flugplatz Canitz vorbei, so dass jeder dem entsprechend überlegen konnte, ob es sich lohnt weiter zu fliegen und eine Außenlandung zu riskieren. Es trocknet ab, der Wind war straff und so richtig stieg es auch nicht mehr.

Am 3. Tag konnte nach einen Tag ohne Fliegen wieder auf gutes Wetter gehofft werden. Es gab ein AAT Canitz-Salzwedel-Bronkow-Canitz. Leider gab es nur Dunstkappen und Blauthermik mit max. 1600 bis 1800m (wenn man ran kam). In den meisten Fällen dümpelte man irgendwo umd die 1200m rum.

Der erste Tag in Riesa verlief ganz gut. Trotz hammer Wettbewerb war die Strecke so ausgelegt, dass alle rum gekommen sind. Das Ergebniss mit einem 92er Schnitt kann sich sehen lassen.

 

JSN Epic template designed by JoomlaShine.com