Man mag es kaum glauben, aber 2 Wochen (fast) tägliches Fliegen sind schon wieder rum. Wir hatten ein paar tolle Tage bei dem die Flugschüler ihrer Lizenz wieder ein ganzen Stück näher gekommen sind und auch die Lizenzer den einen oder anderen Streckenflug absolvieren konnten. Details zum Fluglager erfahrt ihr in diesem Artikel.

 

Aber erst einmal langsam. Die ersten Tage begannen doch eher mit mäßigem Wetter, sodass vorrangig die Schüler, welche Platzrunden benötigen, auf ihre Kosten gekommen sind. Am Ende der ersten Woche spielte dann das Wetter auch für die Thermikflieger mit und so erfolgten auch längere Flüge mit Bocian, Junior und Co. Hinzukommt, dass der Scheibe Falke, unser Motorsegler, auch wieder einige Stunden auf die Uhr bekommen hat. Woran es liegt, zum einen wurden Ausflüge gemacht und zum anderen läuft die TMG-Ausbildung auf Hochtouren. Kay hat dabei etliche Alleinflüge am Platz durchgeführt und Vivian war mit Fluglehrer zum einen in Leipzig, um das Fliegen innerhalb einer Kontrollzone zu üben und zum anderen auf einem Streckenflug nach Braunschweig unterwegs.

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Die zweite Woche wurde dann wettertechnisch sehr durchwachsen, von schweren Gewittern über Hitze, die sogar umliegende Felder zum Brennen brachte bis hin zu guten thermischen Bedingungen. Aber abgesehen von wenigen Unterbrechungen des Flugbetriebes konnte auch diese Woche wieder intensiv zum Schulen genutzt werden. Herbert und Sascha haben ihre B-Prüfung absolviert und können nun mit vollem Elan in Richtung Lizenz weiter voran streiten und vielleicht noch einen Thermik-Tag in dieser Saison für die meteorologische Streckenflugeinweisung ergattern. Jörn hat sich diesbezüglich schon eifrig vorbereitet, indem er zum einen die Theorieprüfung bestanden hat und zum anderen eine potentielle Alleinflugstrecke von oben mit dem Motorsegler erkundet hat. Jan, Sascha und Herbert haben zudem ihre navigatorische Streckenflugeinweisung mit dem Motorsegler absolviert und dabei die Umgebung rund um Aschersleben, Dessau und Torgau erkundet. In dieser Woche spielte dann auch am Montag das Wetter so gut mit, dass wir (Lizenzer) auf Strecke gehen konnten. Am Abend zuvor stand schon fest, dass es wohl ein guter Tag werden würde und somit wurde die Flugzeugvergabe schon am Abend zuvor diskutiert, sodass alle die Möglichkeit hatten in die Luft zu kommen. Und die Wetterprognose ist dann tatsächlich wahr geworden (wohlbemerkt, dass der Rest der Woche in der Vorhersage kein bisschen gestimmt hat). Gegen 11 Uhr ging es dann für Max mit seinem Cirrus, für Manuel mit dem Piraten, für Maik mit der ASW20 und für Vivian mit dem Junior in die Luft. Die Steigwerte waren an diesem Tag sehr durchwachsen und wer einmal tief war hatte gut zu tun wieder an die Basis zu kommen. Maik mit der ASW hat sich angeboten den Junior mit im Teamflug zu nehmen. Das eine ASW und ein Junior nicht die gleichen Eigenschaften haben war abzusehen und so war die ASW meist nur in der Entfernung sowohl vertikal als auch horizontal zu sehen J, aber durch Warteverfahren unter Wolken gelang es dann doch 200km (Bild 1 von links) auf die Uhr zu bringen (bei der ASW). Der Junior (177km, Bild 4 von links) ist kurz vor dem Ziel außengelandet und der Cirrus (519km, Bild 3 von links) und der Pirat (134km, Bild 2 von links) sind ebenfalls wieder in Renneritz gelandet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die kommenden Tage waren thermisch nur gering nutzbar und wurden am Mittwoch auf Grund von Hitze und einer Rückenwindkomponente gegen das Alternativprogramm Wasserski und Wakeboard getauscht. Mitte der Woche konnten wir nach vielen Telefonaten auch eine Motormaschine akquirieren damit wir ein paar F-Schlepps absolvieren können. Die Wilga aus Roitzschjora hatte volles Programm und so wurden F-Schlepps zu Übungszwecken, Scheinerhalt oder aber zum anschließenden Kunstflug gemacht, bis der Spritvorrat erschöpft war.

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Am Donnerstag wurde der Tag mit bauen an der Winde eingeleitet und erst gegen Mittag nach Spleißen und Reparaturen an der Aufspulvorrichtung konnte der Flugbetrieb beginnen. Die einzige die davor schon in die Luft gekommen ist, war Vivian, die mit dem Motorsegler ihren Alleinnavigationsstreckenflug nach Schönhagen und zurück flog. Am Samstag wurde der Flugbetrieb auf Grund von einigen Abreisen und zu heftigen Winden eingestellt. Der letzte Tag des Sommerfluglagers wurde dann im späten Vormittag wieder genutzt und es konnte u.a. auch noch einmal 70km mit dem Bocian in Platzrundennähe erflogen werden.

Alles in allem waren es zwei tolle zwei Wochen, die wir wieder mit viel Fliegen verbringen konnten. Nachfolgend noch ein paar Eindrücke vom Fluglager, weitere Bilder findet ihr hier.

 

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