Mitte Mai 2016 fand wieder die jährliche Streckenflugwoche in Riesa-Canitz statt. Anders als zu den vergangenen Jahren wurden Zieltonnen mit 5km Radius erstellt, in der man nicht tiefer als 300m einfliegen durfte, was zu mehr Sicherheit und zur Vermeidung gefährlicher Überflüge beitragen sollte. Insgesamt kamen in der Standardklasse 4 Wertungstage zusammen. Zwischendurch wurden einstellige Temperaturen erreicht, was die Leute leiden ließ aber der Atmosphäre eine gewisse Dynamik verlieh.

Von uns waren wieder 6 Vereinsmitglieder als Helfer dabei und Maik versuchte mit der ASW 20 VM (Victor Mike) seine Streckenflugerfahrungen auszubauen.
Insgesamt ein sehr gelungener Wettkampf mit sehr harmonischen Flair und dennoch hohen Ansprüchen an die Piloten.

 

Heute war Trainingstag. Bei ca. 36 km/h Wind auf der Nase in 1000m Höhe dauert es schon mal eine gute Stunde im Thermikflug bis Höhe Großenhain trotz 5 Meter Bärte. Insgesamt ein netter Flug um wieder ins Competition Feeling rein zu kommen und alles Systeme zu checken.
Nach 1:47 stand Abrüsten auf den Plan und das Wetter bei Eis und Kaffee zu genießen. Die nächsten Tage gibt es Schauer.

Am ersten Tag wurde nur die gemischte Klasse hochgelassen. Es wurde Witteberg Bronkow als AAT ausgeschrieben. Gegen 15.00 Uhr werden Schauer mit eingelagerten Gewittern erwartet.

Morgen soll es besser werden, hoffentlich gibt es dann eine richtige Aufgabe!

Der 4. Wertungstag begann laut Briefing mit den berühmten Wetterfenster. Alle lachten spöttisch als der Wetterfrosch auf den Wolkenfilm auf eine kaum auszumachende Wolkenlücke deutete. Startbereitschaft war für 1300 Uhr angesetzt. VM stand in der Standardklasse ganz hinten im Grid. Mit etwas Verzögerung wurde die kleine Clubklasse Richtung wolkenverhangenen Himmel geschickt. Kurz danach landete die kleine Clubklasse wieder. Nach einer Pause wurde dann die kleine Clubklasse erneuert gestartet, gefolgt von den anderen Klassen. Als die Standardklasse gestartet wurde, war der nächste Schauer schon wieder in Platznähe. Nach dem Start der VM hieß es zunächst aus dem Schlepp gerade aus Richtung Riesa fliegen, um den letzten Thermikbart zu erwischen. Plötzlich war die gesamte Standardklasse verschwunden. Die VM hungerte sich mit +- 0 Meter über den Gleitpfad zurück zum Platz, um dann festzustellen dass die Standardklasse bereits gelandet war. Es war einfach zu spät für realistische Abflüge während die Clubklasse Geschwindigkeiten von über 100 km/h im Schnitt erreichte. 

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Heute waren die Wetterfrösche ganz optimistisch. Man sprach von durchziehenden Fronten und Abschirmungen. Der Wind war auch sehr stark angesagt. Schließlich führte die Strecke von Riesa nach Köselitz nach Cottbus und zurück als AAT.


Startbereitschaft war zunächst 1200 Uhr die dann immer wieder verschoben wurde. 1400 stieg der Wetterflieger auf so dass kurz danach die gemischte Klasse gestartet wurde. VM, IKB und 9L starteten zeitgleich über die Startlinie. Die Arbeitshöhen lagen zwischen 1000 bis 1500m und die Steigwerte bis 5 m/s. Im Geradeausflug ging es trotz Gegenwind voran. Letztendlich ging es auf 500m runter. VM und 9L versuchten sich über der Dübener Heide sich wieder auszugraben. 9L fand wieder Anschluss und vollendete mit IKB die Strecke. VM musste bei Kossa außenlanden. Dennoch wenn auch nur kurz ein sehr spannender Flug

 

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Endlich hatte sich das Wetter soweit gebessert, dass es fliegerbar war. Ausgeschrieben wurde eine AAT Strecke von Canitz über Casel und nach Köselitz.

Als einer der ersten ist  VM abgeflogen. Bei Elsterwerda ging es bereits auf 1400m. Bei Bronkow gewendet gab es Bärte bis auf 2000m. Die Aufgabenzeit war 2:30, so musste die VM noch weiter in die Tonne bei Köselitz einfliegen, andernfalls wäre eine zu frühe Ankunft vorprogrammiert gewesen. Auf den letzten Schenkel wurde noch 2 mal Höhe getankt, so dass die Asw mit einen 93er Schnitt und 262 km/h wieder in Riesa-Canitz ankam. Insgesamt eine gelungene Strecke. Morgen soll das Wetter noch besser werden.

28 Okt 2018
Abfliegen
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